Fuerteventura 2018

Hurra, wir sind auf der Insel des Frühlings

Ich begrüße sie auf meinem Fuerteventura-Blog und lade dazu  ein, uns beim "Überwintern" zu begleiten. Wir weilten 2018 von Januar bis März in Fuerteventura und wohnten in einem netten Bungalow etwa 450 Meter vom schönen Strand von Costa Calma entfernt. Jeweils bei Ankunft und am Ende hatten wir ein Mietauto, mit dem wir zu den schönsten und interessantesten Orten und Landschaften fuhren. Neue Ziele wie der Leuchtturm auf der Südspitze und Cofete, der "Wald" der Insel, Castillo de Lara,  mit Wanderung zur Casa de los Padrones und eine Rundfahrt durch das Landesinnere mit Besuch des sehr sehenswerten Museums "Centro de Arte Canario" in La Oliva. Diese habe ich auch zusätzlich mit in die Überarbeitung des Buches "Fuerteventura Insel unserer Träume" in der im Mai erschienen 3. Auflage aufgenommen.

 

Die neuesten Beiträge sind immer nach diesen Abschnitt zu finden.

 

Die Reiseberichte der Vorjahre finden Sie auf    https://pechsteins-buecher.jimdo.com/

 

Ich wünsche viel Spaß und vielleicht die eine oder andere Anregung für den kommenden Urlaub.  Eventuell auch das Wecken von Erinnerungen an vergangene schöne Urlaubsaufenthalte oder einfach etwas Freude an den Fotos und den kleinen Berichten.

Zum Vergrößern der Fotos klicken Sie einfach auf diese.

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Nach dem Besuch von Villaverde fuhren wir in La Oliva wieder auf die FV-102 bis zu einer Kreuzung, wo die Straße nach Vallebrón (FV-103) abzweigte. Das Wetter und die Sicht wurden immer schlechter, aber die Fahrt durch das Tal in Richtung Tindaya war trotzdem beeindruckend. Die Hänge der Berge zeigten sich vielerorts grün; Vallebrón beeindruckte mit schmucken Häusern und einem Käseladen, wie ich gelesen habe.

Ich hatte den Eindruck, dass man hier bemüht war, die vorhandenen Flächen landwirtschaftlich stärker zu nutzen.

Ich wollte noch daraufhin weisen, dass ein Stück hinter dem Dorf  Vallebrón auf der linken Seite ein Aussichtspunkt ist. Man kann auch, wie ich meine, von dort aus den Berg besteigen. Leider hatten wir keine Aussicht, da alles diesig war, scheinbar die Ankündigung des Calima. Die Fotos zeigen es: Richtung Ost blauer Himmel, zur Westküse ein starkes grau. 

Bald erreichten wir die FV 10 in unmittelbarer Nähe des heiligen Berges Tindaya. Nach Hause ging es über Tefia und Antigua, wobei es schon langsam Abend wurde.

In Las Llanadas bogen wir links ab Richtung Caldereta. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit Blick zum Montana de Escanfraga, einem 529 m hohen Vulkan, Ziel vieler Bergwanderer, begleitete uns auf dem Weg nach La Oliva.

Am Ortseingang fiel unser Blick auf ein Schild "Centro de Arte Canario". Wir hielten an, lasen die Beschreibung  und erstaunt sahen wir im Inneren einen gepflegten Park. 

Nach Entrichtung des Eintrittsgeldes von 5 Euro pro Person flanierten wir durch die wunderschöne Parkanlage. Anschließend besichtigten wir die interessanten Gemäldeaussstellungen. 

Erstaunlich die Großzügigkeit und Vielfalt des Verkaufs- und Ausstellungsangebotes als wir in die Räume unter der Erde eintraten.

Zum Schluss des Rundganges noch einen Cortada- Kaffee im Museums-Café getrunken und den unweit gelegenen Palast "Casa de Los Coroneles" besichtigt. Schnell noch einen Abstecher nach Villaverde, bevor wir an die Heimfahrt denken mussten. 

Der "Ziegenkult" ist allgegenwärtig und nicht immer schön.

Nach einem Halt in Rosario, wo Ilona im Kaufhaus "Las Rotendas" noch etwas für den Enkel einkaufen wollte, nahmen wir die FV 1 richtung Corralejo. Als wir den tobenden Atlantik bei Puerto Lajas sahen, mussten wir anhalten. 

Ein kleiner unauffälliger Ort, im Hintergrund sah man den Berg Roja (312 m), doch am Strand tummelten sich viele Surfer und Kitesurfer. Ein beeeindruckendes Bild empfing uns. 

Wir fanden einige Felsbrocken als Sitzplätze und schauten einige Zeit den anstürmenden Wellen und des Surfern zu.

Dieser Ausflug nach Rosario sollte nicht der Einzige bleiben, denn wir wollten nochmals eine Tour mit einem Stopp in Caleta de Fuste in den Inselnorden unternehmen.

Ziel dabei war solche Straßen zu nehmen, die wir noch nicht oder kaum gefahren sind. 

Entgegen unserer Gewohnheit fuhren wir recht früh los. Das Wetter schien uns nicht gut gesinnt, denn Wolken bedeckten den Himmel und es schien diesig zu sein. 

Man sagte uns später, dass sich ein Calima ankündigte. Diese Situation wirkte sich natürlich auf die Fotos aus, denn blauer Himmel war Glückssache.

Man kann nicht glauben, wie schnell drei Monate vergehen. Der Mietwagen wurde abgeholt und wir starteten unsere Abschiedstour. Zunächst stand Puerto del Rosario auf dem Tourplan. Stürmischer Wind begleitete uns die letzten Tage. Ein Stop in Playa Blanca als Fototermin war Pflicht. Wir liefen weit vor an den Strand, wo uns tosender Wellengang empfing, aber man auch Angst haben musste, nicht umgeweht zu werden. Ein beeindruckendes Erlebnis, auch weil man im Hafen von Puerto del Rosario ein AIDA - Kreuzfahrtschiff ankern sah . 

Viel Lob hörte man vom Karneval in Gran Tarajal. Deshalb führte uns am 10. März der Weg in die kleine Stadt am Meer. Wir gingen zur Strandpromenade , bummelten dort ein wenig, Philipp verweilte kurz am Clown , um dann am Strandspielplatz zu klettern. Als langsam der Umzugsbeginn in Sicht kam, suchten wir uns einen Platz gegenüber der Kirche. Im Rücken der Brunnen und etwas weiter rechts stimmte ein Gitarrespieler  seine Zuhörer auf den 

Umzug und die anschießende Feier ein. 

Bald hörten wir trommeln, immer lauter tönte Musik und der Umzug näherte sich unserem Standort. Der Platz hatte sich gefüllt und man jubelte den Umzugsteilnehmern zu. Eine tolle Stimmung begleitete den Zug, sehr schöne Wagen, viele Tanzgruppen und andere Kostümierte in wunderschönen Kostümen, mit Tanz- und akrobatischen Turnvorführungen ließ die Zeit kurzweilig vergehen. 

Philipp, kostümiert als Prinz, war auch sichtlich amüsiert. Erst spät nach Sonnenuntergang endete der Zug und zog auf der Gegenseite des Platzes zum Festplatz. Wir fuhren jedoch nach Hause, aber zufrieden dem Rat der "Insider"  gefolgt zu sein.

Ein denkwürdiger Ausflug  ging am späten Abend zu Ende. Auch  Philipp hatte seinen Spaß und brachte die Eltern und Oma in Bewegung. 

Faszinierend in Cofete sind immer wieder die wechselnden Eindrücke durch die schnell ziehenden Wolken. Damit wechselt auch das Aussehen des Sandes von  Gold bis Weiß.

Die Spuren im Sand verschwinden schnell, denn der Wellengang war fast unberechenbar  und im Nu war die Hose nass. 

Der historische Friedhof  beeindruckt mich immer wieder, aber leider  ist fast nichts mehr von den Kreuzen zu sehen. 

Bei der Betrachtung dieses mystischen Ortes fiel mein Blick auf dem Berg im Hintergrund, wahrscheinlich der Berg namens Mont Aguda (495 m)  lt. Karte. Bin mir aber nicht sicher. Lange betrachtete ich das Szenarium, das Ziehen der Wolken, aussehend als ob der Berg ihr Ausgangspunkt ist. Ich musste unwillkürlich an einen  Vulkan denken. Schauen Sie doch das Foto mit dem Friedhofseingang. 

Nach der Weggabelung sahen wir noch den Straßenhobel und den Wasserwagen vom Straßenbau. Es hat sich gelohnt. Die Straße ist nach meiner letzten Tour nicht wieder zu erkennen, schön glatt und kaum Schotter. An wenigen Stellen noch etwas schmal, nur am Ende kurz vor dem Parkplatz ist Vorsicht geboten. Der Pass auf einer Höhe von ungefähr 242 m Höhe bietet eine gute Aussicht. Her sollte man unbedingt einen Stopp einlegen. Die Fotos lassen erkennen, dass das Wetter nicht optimal war 

Die Fahrt zum Strandparkplatz ist begleitet von tollen landschaftlichen  Szenerien - rechts die Berge und links die langen Strände und das Meer. Bald kamen wir in die Nähe der Häuser, oder meist besser "Hütten",  von Cofete sowie die etwas weiter am Berghang befindliche Villa Winter,  in Sicht.  

Der Strand lockte und wir gingen bepackt mit allem, was man so braucht,  vorbei am historischen Friedhof,  Richtung Meer. 

Eine wirklich gute Straße, kaum loser Schotter, führte uns durch eine nicht allzu abwechslungsreiche Landschaft zur Südspitze der Insel Fuerteventura. Rechts begleiteten uns die Berge und links war es weitgehend flach. Ab und zu wurde der Blick zum Meer frei gegeben. Ziegen suchten nach Futter und bald sahen wir in der Ferne den Leuchtturm Faro de Jandia. Leider dominiert jedoch den Blick das Windrad bei Puerto de la Cruz.

Wir fuhren zunächst am Ort vorbei und stellten den "Mokka" am Leuchtturm ab. Hier trennten sich die Wege der Familie:  Die Jugend  versammelte sich an einem Tisch am Leuchtturm zum Picknick und wir marschierten schnurstracks Richtung Südspitze der Insel. Hier die obligatorischen Fotos verbunden mit einer Zeit des Genießens beim Blick auf das Meer.  Es herrschte Ebbe. Trotzdem rollten recht große Wellen schäumend ans Ufer.  Man wollte den Blick nicht abwenden, doch die Zeit verging schnell. Wir nahmen uns vor am Ende des Urlaubs nochmals die Tour zu machen und dann zum Leuchtturm Punta Pesebre zu wandern. 

Mit unserem Sohn unternahmen wir  eine schon lange geplante Tour zur Südspitze von Fuerteventura. Das Wetter zeigte sich bewölkt, doch zunehmend setzte sich die Sonne durch. Schnell verließen wir mit einem letzten Blick auf die Fähre im Hafen von Morro Jable den Ort und folgten den doch recht gut "gehobelten" Weg.

Links der Blick auf das Meer und rechts immer neue faszinierende Berglandschaften, die sich durch den Schatten der weißen Schönwetterwolken teils minütlich veränderten. Dazu aufgrund der feuchten und kühlen Vormonate oft eindrucksvolle Pflanzenteppiche. Philipp interessierte sich für die Felsbrocken, die er bei einem Stopp intensiv untersuchte. Die auf Futtersuche befindlichen Ziegen reagierten mit Flucht auf seine Annäherungsversuche. 

Der "Safari-Bus" kam uns mit voller Fahrt entgegen. Bald erreichten wir die Wegkreuzung: Links nach Puerto de la Cruz und zum Leuchtturm. Rechts über das Jandia-Bergmasiv nach Cofete. 

 

Bald verließen wir den Strand, hielten kurz bei den Ziegen der Ziegenfarm und scheuchten dabei die scheuen Rostgänse auf. Philipp betrachtete interessiert die Ziegen, die gerade Futter erhielten. Leider fanden wir die Verkaufsstelle der Käserei geschlossen und verschoben den Kauf von Käse. Am Spielplatz an der Kirche in Las Hermosas setzten wir uns zu einem Picknick zusammen. Ein sehr gepflegter Platz, den man auch sauber wieder verlassen sollte.

Philipp freute sich über die Spielgeräte, die er eifrig nutzte.  Die Zeit wurde knapp, fuhren zurück nach Costa Calma, vorbei unterhalb der Straße zur Ziegenfarm (ist teils Schotterstraße) in Las Hermosas an den Figuren, die der "Volkskünstler" teilweise ergänzt bzw. erneuert hatte.

Toll, was man aus Abfällen mit kreativen Ideen gestalten kann. 

Der Sturm "Emma" wirbelte uns und vor allem die Küste von Fuerteventura durch.  Im Hafen von Gran Tarajal versanken Lastkähne, die Sandstrände verän-derten oft ihr Aussehen, denn das Meer verschluckte sehr viel Sand. Die Erfahrung der Insulaner besagt jedoch, dass bei günstiger Strömung die alte Schön-heit der Strände wieder entstehen wird. Nach dem Sturm führte uns ein Ausflug nach La Pared.  Das tosende Meer beeindruckte sogar unseren Philipp, dem insbesondere die Lautstärke imponierte. Die Luft war aufgrund der sich brechenden hohen Wellen sehr salzhaltig und man versteht, dass insbesondere an den Atemwegen Erkrankte Linderung der Leiden suchen. Auf den Geröll- und Sandflächen zeigen sich immer mehr blühende Flächen. Reiter durchschritten den Strand, auf den Felsen der Steilküste sammelten sich Wanderer und Schaulustige, die diese Naturgewalten wie ein Schauspiel  aufnahmen. 

An dem Tisch, der auf dem Foto zu sehen ist, saßen vor wenigen Minuten noch Gäste. Man sieht das Wasser auf der Straße. So lief es auch teils durch den überdachten Außenbereich des Restaurants, sodass auch wir die Füße heben mussten, um nicht nass zu werden.

Zum Abschluss in Jandia noch einen Bummel durch die Straße und  einen kurzen Halt auf dem Spielplatz in Nähe des Walskeletts. Für Philipp ein großer Spaß, denn die Mönchssittiche waren interessierte Zuschauer und später auch zutrauliche "Spielgefährten".  Ein stürmischer Ausflug fand sein Ende. 

Der letzte Februartag hatte es in sich. Schon in der Nacht tobte Sturm und Regen um den Bungalow. Im Sparmarkt in Costa Calma tropfte das Wasser von der Decke. Die Salzwiesen in Jandia standen teilweise unter Wasser. In Morro Jable erreichte das Unwetter scheinbar seinen Höhepunkt: An der Promenade tobendes Meer und kaum Strand oder Leuchtturm zu sehen. Wenige Stunden vor unserer Ankunft überspülten die Wellen die Promenade.  Als wir am Meer ankamen, herrschte bereits Ebbe und die Wellen schlugen nur an de Mauer der Promenade. 

Zuvor schlenderten wir durch den Hafen, machten einen Stopp in der Schildkrötenaufzuchtstation und spazierten vom zentralen Parkplatz hinunter durch die Straßen zur Promenade. Wir hatten Hunger und setzten uns in ein Lokal. Kurze Zeit später schüttete es wie aus Eimern, die Straße wurde zum Bach, jeder flüchtete unter einen Dachvorsprung. Viele sprangen von den Stühlen auf, denn diese waren nicht im geschützten Bereich. Wir mussten die Füße hochheben, denn von oben kam das Wasser auf der Straße und in den Außenbereichen der Restaurants wie ein Bach herunter geströmt. Der Spuk war jedoch in wenigen Minuten beendet.
Auch ein solcher Tag ist ein unvergessliches Urlaubserlebnis.

Nach kurzer Zeit fuhren wir weiter zum Flughafen. Es war für uns ein ganz besonderes Ereignis Besuch auf Fuerteventura zu empfangen. Mit dem Warten wurden lange hingehalten, denn die Koffer des Besuches kamen wieder einmal zuletzt. Groß war die Freude, als wir die Beiden in die Arme schließen konnten.  Schnell war das Gepäck verpackt und die Fahrt ging Richtung Costa Calma. Am nächsten Tag begannen erste Besichtigungen durch unseren kleinen Philipp;  auch früh den Weg zum Bäcker ließ er sich nicht nehmen. Trotz des trüben Wetters ging es zum Strand, wo es aufgrund der Ebbe für Philipp vieles zu entdecken gab.  Der Hund des Verwalterehepaares  kam auch zr Inspektion und fand in Philipp einen interessierten Partner.

Eine erste Tour führte uns dann zum Oasis-Park zum Sonntagsmarkt.  Am Koi-Teich versammelten sich viele Besucher. Der markt selbst war sehr gut besucht und wir stellten fest, dass die Stände und damit das Angebot beträchtlich erweitert wurde. Auch die Künstlerin Frau Ramos mit den Kinder-Figuren  war erfreulicherweise wieder anwesend. Philipp interessierte sich sehr für diese Figuren, was mich sehr erstaunte.

Am nächsten Tag, der wieder recht wechselhaft und bewölkt sich zeigte, fuhren wir zum Flughafen und nutzten den Tag zu zwei Stopps in Las Salinas und Caleta de Fustes.

Las Salinas mit seinem Salzmuseum, den  Außenanlagen mit Becken zur Meersalzgewinnung ist einen Halt wert. Ein Rad- und Wanderweg führt direkt nach Caleta del Fustes. Auch das nahe gelegene Dorf  ist einen Besuch wert.

Wir machten einen Rundgang und beobachteten dabei lange Zeit mehrere Fischer bei ihrer Arbeit. Das Meer zeigte sich recht ruhig, da auch Ebbe war.Nahe des Museums zum Dorf zu ist auch ein Restaurant. 

Wir  fuhren jedoch weiter, um noch einen Abstecher nach Caleta de Fustes zu machen. Es blieb nicht viel Zeit. Wir parkten Nähe des Barcelo-Hotels, dass einen sehr komfortablen Eindruck bei uns hinterließ. Vor dem Eingang standen einige interessante Gewächse, de wir natürlich fotografieren mussten. 

Mitte der Woche holten wir den Miet-PKW für unsere Kinder, die sich zum Besuch angekündigt hatten. Gleich eine Gelegenheit unsere Vorräte im Mercadona - Supermarkt in Esquinzo aufzufüllen. Doch vorher noch schnell ein Abstecher nach Jandia, um die "Einkaufsmeile" entlang zu spazieren.

Wir kehrten schnell um und entschlossen uns lieber am "Walskelett" zum Strand zu laufen. Die Sonne meinte es trotz fortgeschrittener Zeit noch gut mit uns. Zunächst sahen wir einen alten Bekannten auf dem Grünstreifen  zwischen den Fahrbahnen -  einen Ibis, der zur Gruppe der Habash, einer afrikanischen Art, gehört. 

Dann gingen wir durch das "Salzwiesen-Naturschutzgebiet"  Richtung  Strand. Rechts und links begleiteten uns die flinken Kanarenpieper und Atlashörn-chen. Am Strand erwartete uns wieder eine der Wildgänse, die wir auch aus den Vorjahren kannten.  Wir kehrten um, der Wind nahm zu, und konnte das beeindruckende Panorama des nördlichen Jandia betrachten.

Nähe des Skelettes auf einem Spielplatz tummelten sich die ausgewilderten Papageien, wahrscheinlich eine Art aus Südamerika mit Namen Mönchssittich, die von den Urlaubern gefüttert werden.  Dies trug dazu bei, dass die Kolonie sich von Jahr zu Jahr vergrößert.

Eine schöne Wanderung ging dem Ende zu, die Beine wurden schwer und man musste öfter innehalten und jüngere Wanderer vorbeiziehen lassen. Doch auch für uns ging ein interessanter Tag zu Ende und wir beendeten unsere Wanderung an der  oberen Unterführung . Der Falke begleitete uns zuletzt etwa 500 m und beobachtete uns. Vielleicht war es der Falke, der ab und zu uns am Bungalow besucht.

Eine empfehlenswerte Wanderung für alle, die noch gut zu Fuß sind. Von der Unterführung bis zur Küste sind in etwa eine Stunde einzuplanen. Empfehlenswert auf jeden Fall eine kurze Wanderung am Strand. Wer will, kann natürlich auch weiter nach La Pared wandern. 

Unangenehme Zeitgenossen gibt es auch, denn zwei PKW passierten uns, die trotz Verbot bis zur Steilküste gefahren sind. 

Am Strand suchten wir uns einen angenehmen Sitzplatz, packten das Vesper aus und genossen die herrliche Aussicht. Danach wanderten wir etwa 500 m am Strand entlang und folgten dann einen Weg, der hoch zur Steilküste führte - vorbei an zwei "Mülldenkmalen" und  bettelnden Streifenhörnchen. Auf einem Felsen am Meer sahen wir eine Gruppe Wasservögel -ich nehme an Regenbrachvögel, aber es könnte auch eine Schnepfenart sein. Vielleicht kann mir jemand den genauen Namen sagen. Auch auf dem Rückweg begegneten uns mehrere Vögel im Naturschutzgebiet. Ich nehme an, dass es sich um die Kanarenpieper handelte.

Es blieb zwar weitgehend trübes Wetter, aber dafür gut zu wandern. Man hatte auch gute Sicht und konnte somit die Aussichten auf die tolle Landschaft genießen. Leider sind Wege nicht markiert, aber wen man sich strikt an die Richtung  nach West hält, sollte man das Ziel nicht verfehlen. Immer wieder betrachtete ich die Pflanzen, die nach den feuchten Wochen erste Blüten bilden. Es gibt kaum Steigungen und die Wege sind gut zu laufen. Bald sahen wir das Meer und erreichten einen mit feinen weißen Sand versehenen Zugang zum Strand. Es war ein starker Abstieg, aber ein entgegenkommendes Ehepaar ermunterte uns zum Abstieg. Obwohl Ebbe, rollten die Wellen mit lauten "Gebrüll" ans Ufer. Ein atemberaubendes Bild, dass die Anstrengungen vergessen ließ. 

Wir begannen die Wanderung am 13.2., denn das Wetter hatte sich gebessert, zwar etwas trüb, wenig Wind, aber doch recht warm, und der Wetterbericht verhieß für nachmittags Sonne. Ausgangspunkt war die Gegend um das Einkaufszentrum Botanico, sodass wir den Grünstreifen parallel zur Avenida Jahn-Reisen Richtung Hapag-Lloyd-Platz entlang wanderten. Dann in Höhe der Bushaltestellen und Tankstelle gingen wir hinüber zu El Palmeral und weiter die Straße  Calle Playa de la Jaqueta, an den Solymar Bungalow-Siedlungen vorbei, hinauf. Am Ende der Straße folgten wir deren Biegung nach rechts und in etwa Höhe der Nummer 59 querten wir die brachliegende Fläche Richtung Autobahn. Schnell erreichten wir den  Durchgang zum Naturschutzgebiet (3.,4. Bild unten).

Zur Vorbereitung einer Wanderung zur Westküste erkundeten wir zunächst am 11.2. die Durchgänge zum Naturschutzgebiet unter der Autobahn. Da es für den einen oder anderen auch interessant ist, wo diese sich befinden, hier einige Angaben dazu. Ein Tunnel (Nord), vom Hapag-Lloyd-Platz kommend, befindet sich in Verlängerung  des Kreisels hinter dem Fußballplatz. Diesen hatte ich bereits im Buch beschrieben. Blickt man sich um, fällt rechts das "Royal Suite" - Hotel auf. Man muss von der Straße  halbrechter Richtung quer auf dem Sandweg über die naturbelassene Fläche gehen und sieht  bald den auf dem Foto abgebildeten halbrunden Durchgang. Dieser Durchgang ist besonders für  die in der Region des Hapag-Lloyd-Platzes bis hin zum Hotel "R2 Rio Calma" wohnenden Wanderer geeignet.

Der südliche Durchgang befindet sich oberhalb der Calle Playa de la Jaqueta. Er ist ein geeigneter Ausgangspunkt für diejenigen Wanderer, die in der Region des Hotels "Costa Calma Palace",  El Palmeal, Botanico  bis hin um Hotel  "Esmeralda" wohnen.

Der heutige Tag (7.2.) war wieder beispielhaft für die letzten Wochen. Urplötzlich ein Regenschauer begleitet von starken Windböen; danach wieder ein wolkenloser Himmel mit viel Sonne und kaum hat man sich die Liegestühle zurecht gestellt, kommen schon wieder die ersten dunklen Wolken mit   leichten Regenschauer angerast. 

Deshalb hier einmal einige Fotos vom morgendlichen Gang zum Bäcker. Die aufgehende Sonne und der beginnende Morgen  zeigen ihren eigenen Reiz. 

Wir setzten uns kurz auf die Mauer und in einer vom Wind geschützten Ecke ließen wir uns von der Sonne erwärmen. Die herrliche Sicht auf das Meer, entlang der Küste nach Costa Calma hin, auf die sich füllende Lagune am Surfcenter und vorm Hotel "Melia Gorriones" hielten unseren Blick gefangen. Letzterer Strandabschnitt ist der Beginn des langen weißen Sotavento-Strandes. Der Wind lockte viele Surfer, oder die es werden wollen, an den Strand und gaben diesen eine bunte Vielfalt.  Die Kühle und Feuchtigkeit der letzten Zeit lässt immer mehr kleine Schönheiten die Blüten aus de Sand erheben.

Zu Hause erwartete uns der Falke, der scheinbar hier sein Revier hat und so manche Eidechse findet.  

Immer wieder schön, wenn man die herrlichen Blüten betrachten kann. Doch auch die Strandzugänge sind oft beeindruckend und locken den Urlauber zur Strandwanderung. Die Bungalowsiedlungen sind sehr gepflegt und bieten den Residenten und Urlaubern einen erholsamen Aufenthalt.

Wir jedoch hatten uns am gestrigen Tag, der sich sich doch recht verheißungsvoll ankündigte, eine Wanderung zum Sotavento-Strand vorgenommen. Unterwegs disponierten wir noch schnell um und folgten dem Anstieg zum "Residencial Paraiso Playa". Schon lange wollten wir dies tun, aber scheuten immer den Anstieg.  Unterwegs und auch vom Hotel boten sich sehr schöne Ausblicke. Das Apart-Hotel machte einen sauberen Eindruck und ist bestimmt für Surfer und Wassersportler ein idealer Ausgangspunkt. 

Für mich immer wieder einen Blick wert - die kleinen am Wegesrand oder im "Wüstensand"  befindlichen Blütenpflanzen.

Besonders interessant fanden wir diese Felsformation. Ilona entdeckte mit Fantasie,  dass hier der Künstler Natur eine Skulptur geschaffen hat. 

Jemand bei Facebook  nannte es "Der alte Mann und das Meer" oder auch "Gott des Meeres" .

Unverkennbar im Relief die Gesichtszüge - Stirn, Augen, Nase und Mund.

Jahrelang ist man vorbei gegangen, hat das Motiv bestimmt schon oft fotografiert und erst jetzt  fällt die außergewöhnliche Form auf.

Ist wieder ein Beweis, dass die Natur immer wieder Überraschungen bietet. Wir verweilten noch einige Zeit an der geschützten Stelle, sahen den Wanderern und Wasservögeln zu, ließen uns von der Melodie des Meeres  betören. Die Idylle wurde abrupt beendet, als zwei Mutige  sich zum Bade in die Wellen stürzten. 

Nach der verdienten Rast folgten wir dem Weg auf der Steilküste, vorbei an den Badebuchten hin zum Hotel "Esmeralda", um dann weiter die teils vorhandenen befestigten Wege der Promenade nutzend, nach Hause zu streben. Immer wieder neue Eindrücke und Blicke auf das Meer und das Gebirgspanorama, aber auch die spektakulär wechselnden Farben des Meeres durch die Schatten der am blauem Himmel durchziehenden weißen Wolken, ließen die Zeit schnell vergehen. Unterhalb des Pajara Beach-Hotels und des Bistros hatten sich oberhalb der Treppe zum Meer kleine Kolonien von Sanderlingen und Strandläufern versammelt, die auf das Ende der Flut warteten. Sie nutzten die Zeit sich zu putzen oder steckten einfach den Kopf unters Gefieder, um zu ruhen oder sich vor den stürmischen Böen zu schützen.

Plötzlich flatterte ein Schmetterling vorüber. Trotz intensiven Suchen sahen wir ihn zunächst nicht. War nicht verwunderlich, denn  er war toll getarnt und er war kaum von einem  abgestorbenen Blatt zu unterscheiden. Die Nachfrage bei einem Experten ergab, dass es sich um eine "Pistazieneule", so ist der Name des Falters, handelt. Wir wanderten weiter. Ilona mussten einer "Buggy-Karawane" weichen. Wir genossen die immer wieder schönen Panoramablicke, die sich vor alle auch dann ergaben, wenn man vom Weg abwich und  auf die Hügel kletterte. Wir erreichten "Palmita" als Flut herrschte. Die Strandwanderer  mussten dem Wasser weichen und verharrten auf der Treppe.

Nach wie vor ist das Wetter ungewöhnlich kühl und wechselhaft, dazu Sturmböen. Ohne warme Jacke im Rucksack gehen wir, nachdem ein kritischer Blick zum Himmel keinen Schauer ankündigt, geht es aber trotzdem auf Tour. Gern laufen wir den Grünstreifen die Avenida Jahn Reisen bis zum Ende und dann durch die Sanddünen Richtung Sotavento Playa. Meist schaffen wir es jedoch nur bis zur Snackbar Palmita. Man sieht schon erste Blüten und neue Triebe an den doch bisher recht kahlen Sträuchern. Der Regen lässt die Natur erwachen.  

Auch wenn es in den letzten Tagen erheblich kühler geworden ist, in der  Nacht näherte sich die Temperatur der einstelligen Zahl und am 29.01. gab es neben Regen auch Hagel, hatten wir im Januar doch viele warme Sonnentage. Der Regen tat der Natur gut und vielleicht zeigen sich bald Blüten im Sand und Geröll. 

Wir, und die Urlauber, hoffen auf baldige Erwärmung und T-Shirt-Wetter auch am Abend.  Wir erfreuen uns auch so an den vielfältigen Pflanzen in den Parkanlagen und der  Natur.  Doch auch die Berge zeigen sich in immer neuen Farben und Konturen.  Die letzten vier Fotos entstanden am Ende der Avenida Jahn Reisen, wo das Naturschutzgebiet beginnt. Von hier aus kann man auch zum Egli-Surf-Center wandern.  

Bleiben wir noch ein wenig bei den Tieren und Pflanzen. In Nähe der Ultra Ferienwohnungen begegnete uns ein Schwarm Bülbül,  oder auch Haarvogel genannt.  Diese gehören zur Familie der Sperlingsvögel. Der Vogel fällt durch einen schwarzen Kopf, oft mit Haube wie zu Hause bei der Lerche, und einem roten Farbfleck am Po auf. Sie fraßen an den Früchten, scheinbar Mispeln. Die Papaya ließ man unbehelligt. Im Aparthotel "Morasol Atlantico" sind auch wieder  Bananen und Zitrusrüchte in der Parkanlage zu bestaunen.

Besonders bei Ebbe kann man bei Strandwanderungen immer wieder interessante Beobachtungen machen. Finden doch viele Vögel gerade in dieser Zeit ein umfangreiches Nahrungsangebot vor. Seit wir in Costa Calma sind, begegnet man einigen Vögeln immer wieder. Man kann annehmen, dass diese hier ihren Lebensraum gefunden haben.

Die Krabben locken mit ihrer Farbenvielfalt (rot- ältere, schwarz - jüngere Tiere) und den großen Kulleraugen die Fotografen an. Schon die leiseste Störung lässt sie sich in die Felsspalten zurückziehen. 

Viele Fotografen sind erstaunt, dass schon eine Änderung des Schattens oder  ein kleines Geräusch aus etwa 2 m Entfernung die Krabben zum Rückzug veranlasst.

Wir werden oft gefragt, aber auch wir stellen uns diese Frage, weshalb wir gerade in Costa Calma unseren Traum vom "Überwintern" verwirklichten. Ausschlaggebend war das günstige Klima, das nahe Meer, die umliegenden Berge  und die für Fuerteventura recht üppigen grünen Flächen. Auch die landschaftlichen Reize der Insel, die zu interessanten Ausflügen einladen. Es ist wunderbar früh auf der Terrasse zu frühstücken und anschließend am Strand oder durch den Ort zu wandern. Gerade für uns Ältere wichtig, denn zu Hause überwindet man sich im Winter nicht so schnell aus den Haus zu gehen.

Man geht an den Strand, freut man sich jeden Tag an den wunderschönen Panorama der Landschaft um Costa Calma, ordnet sich ein in die wandernden  Urlauber, die alle Bewegung suchen, die Sonne und die salzhaltige Meeresluft genießen wollen.  Alles ist vertraut, Urlauber und Residenten, die man nicht nur vom Sehen kennt. Auch die beiden Möwen, ich nenne sie Sophia und Don Carlos, sitzen seit Jahren vor der Strandbar Aureola.   

Da Hinwärts das Laufen durch den Rückenwind angenehm war, blies der Sturm auf dem Rückweg, den ich Richtung Snackbar Palmita an der Steilküste entlang wählte, mir kräftig entgegen. Doch  die Sonne milderte  die Kühle ab und  der Weg lief sich angenehm. 

Der Weg am Strand wurde wegen der Flut verwehrt.

Vorbei an der Villa Esmeralda und bald war ich an der Bar oberhalb der Steilküste und sah mit Erstaunen, dass vor der Bar auf der Außenfläche wieder eine Bestuhlung vorhanden war.  Eine gute Neuerung für diejenigen, die sich gern eine Brise Meeresluft um die Nase wehen lassen. 

Es wurde ein Sitzplatz in der  geschützten Bar gewählt und  bei eine kühlen Getränk genoss ich die tolle Aussicht auf das anstürmende Meer.

Hinter dem Kreisel begann ein breiter planierter Weg, der am Hotel "Esmeralda" vorbei zum Surf-Center bzw. zum  Aparthotel "Playa Paraiso" führt. Er wird recht stark von den PKW und den Buggy-Touren genutzt.

Ich muss mich bei de Namen für den Reiher korrigieren:  Es handelt sich nicht um einen Silberreiher, sondern um einen Kuhreiher.

Die Windrichtung war gut, sodass die Staubbelästigung sich in Grenzen hielt. Wechselnde Lichtverhältnisse ergaben immer neue Eindrücke, sodass wir schnell unser Ziel erreichten. Schon von weitem sah man die Surfer und Kite-Surfer auf dem Meer. 

Die Flut drückte das Wasser in die Lagune, die Liegen im windgeschützten Bereich hinter den Gebäuden waren gut belegt. Es bot sich ein lebhaftes Treiben und viele Wanderer beobachten die Surfer.  Mir schien es, dass der Atlantik ein Stück  des Strandes an der Aufbewahrungshalle hin zur Steilküste abgetragen hat und bedrohlich nah gekommen ist.   

Die interessante Wanderung beendeten wir mit einem improvisierten kleinen Picknick im Schatten der Kiefern. 

Anschließend rief Peter zur Weiterfahrt - natürlich nahmen wir den Abfall mit. Schnell waren wir in Ajuy und  gingen in Richtung Felsentor.  Es herrschte gerade Flut  und der Atlantik bot ein richtiges Wellenspektakel.  Eine Verständigung am Ufer war nur schwer möglich.  Das Meer schäumte und überspülte die Felsen in Nähe des Ufers.Die Wellen stürzten sogar durch das Felsentor, was auf sehr hohe Wellen schließen ließ.   

Dieses Naturschauspiel nahm uns in seinen Bann.  Lange  beobachteten wir  das anrollende Meer und nahmen auf  Felsbrocken Platz. 

Doch bald drängte die Zeit und wir brachen auf.

Ein sehr schöner Ausflug mit vielen neuen Eindrücken ging zu Ende.

 

 

Die Stufen führten zu einem schmalen Weg, der am Hang langsam  nach oben führte.  Ein angenehmer  Pfad in einer malerischen Landschaft, einer einzigartigen Umgebung für Fuerteventura. Man sah den Bäumen und Pflanzen an, dass sie dringend auf Regen warten.  Die Wanderung bot immer neue Eindrücke und Ausblicke. Man sollte öfter innehalten, sonst verpasst man manches, wie z. B.  das kleine lilafarbene Blümchen. Bald erreichten wir  die Casa de los Padrones, ein altes Gebäude. Tief unten im Tal das "Parra Medina", eine Art Landjugendherberge.  Etwas weiter nach rechts sieht an den Ort Vega de Rio Palmas.  Wir verweilten längere Zeit an diesem Aussichtspunkt, genossen das wunderbare Panorama, um dann den Weg wieder zurück zu gehen.

Die Zeit verging schnell, denn wir sahen uns doch noch einmal kurz in der Ausstellung um.  Peter rief uns zum Auto und  nach kurzer Fahrt nahm er eine Abbiegung  hinter Betancuria in das Tal zum einzigen "Wald" von Fuerteventura. Schnell erreichten wir  Castillo de Lara, ein sauberer und gepflegter Platz für ein Picknick. Viele Sitzgelegenheiten unter schattigen Kiefern, auch ein Kinderspielplatz wurde nicht vergessen. Ein Platz für alle die Ruhe und die Natur lieben. Dabei sollte das Wochenende gemieden werden, denn, wie an hört, finden dort auch größere Familienfeiern der Einheimischen statt.

Im hinteren Teil führte uns Peter zu einer kleinen Naturtreppe, die zu einem Weg zur Casa de los Padrones führte.

Unverhofft erhielten wir Besuch  von Sylvia und Peter, die auch auf Urlaub in Costa Calma  sind.  Wir nahmen  ihre Einladung zu einem Ausflug an, der uns in den Nordwesten der Insel führen sollte.

Es war für mich auch einmal schön, nicht als Fahrer die atemberaubende Landschaft im inneren der Insel  zu sehen.  Ein Bilderbuchwetter begleitete uns, ließ die Berge in immer neuen Ansichten erscheinen.

Bald  waren wir auf  auf de Mirador Morro Velosa und genossen die faszinierenden Aussichten weit in die Umgebung. 

Der seidenhaarige Goldstern (Nauplius sericeus), eine auffällig gelb blühende Pflanze, weckte sofort unsere Aufmerksamkeit. Sie bedeckte die felsigen Flächen der Umgebung des Gebäudes, dass eine interessante  Ausstellung bietet, aber auch  eine Imbissversorgung.  Ein Tisch  mit Aussicht war frei und  wir bestellten uns einen Cortado.

 

Auf dem Weg zur Promenade faszinierten uns wieder die Blüten der "Schwanenhalspflanze", eine Agave. Eine Blüte war so groß, dass Ilona sich gut darunter stellen konnte.

Auffallend auf der Promenade - man wird nicht mehr von den Atlashörnchen begrüßt bzw. angebettelt. Die beliebten  Fotomotive der Urlauber sind scheinbar beseitigt worden. 

Das Bistro hat eine neue Bestuhlung und Überdachung erhalten. 

Die Großbaustelle am ehemalige Cafè und Bäckerei "Molino" geht voran, es wird aber bestimmt  noch einige Zeit  bis zum Abschluss vergehen.

Nach einem Spaziergang unterhalb der "Apartamentos Bahia Calma", vorbei

an einer in der Sonne schlafenden Katze erreichten wir das neue Restaurant "Villa del Mare". Dieses befindet sich unterhalb des Spar-Padilla-Marktes und über den Apartements "Maryvent".

Eine interessante Naturerscheinung bot sich uns nach einem Besuch des Cafè "kape"  am Einkaufscenter "El Palmeral".  Die sonst doch mehr dunklen Berge nördlich Costa Calmas zeigten sich teilweise fast weiß.

Natürlich wurden die ersten Tage genutzt, um sich in Costa Calma umzuschauen.  Die erste auffällige Veränderung war das geschlossene Restaurant "Avenida" (gegenüber Apotheke), wo die Urlauber gern insbesondere im Außenbereich rasteten. Grund sollen Verstöße gegen Baurecht sein. Wir werden sehen, ob es nun zu einer Bauruine wird, wie es in anderen Teilen der Inseln zu sehen ist. Würde dem Ort nicht gut tun. 

Um eine Frage von Holger Krieger zu beantworten, der Sandstrand scheint etwas gelitten zu haben, aber er ist och in seiner vollen Breite da. Auf den Fotos ist zu sehen, dass etwa in Höhe der  Standorte für die Liegen eine Kante zu sehen ist. Mir ist so, dass dies bei unserem letzten Aufenthalt im Juni noch nicht so war.  

Da meine Congstar-Sim-Karte nicht funktionierte, musste in  Gran Tarajal ein Ersatz beschafft werden. Der freundliche und hilfsbereite Verkäufer im Vodafone-Shop hatte schnell das Problem gelöst, sodass ich  endlich meine Reiseberichte und Fotos für diese Website bearbeiten konnte.

Immer wieder beeindruckend sind die an der Straße am Oasis-Park stehenden Bougainvillea-Büsche in verschiedenen Farben, die die Autofahrer erfreuen.

Danach stand einem Spaziergang durch die Stadt und auf der Promenade nichts mehr im Wege.

Auf der Promenade ein kleiner Markt, auf dem vorwiegend  Kunsthandwerker  ihre  Waren anboten.

Immer auch ein Blick auf die Häuserfassaden, denn diese sind oft mit großen Motiven bemalt.

Ein kleiner Ausflug nach Tarajalejo sollte uns gut tun  und Gelegenheit bieten die Seele baumeln zu lassen. Die Promenade bietet ausgiebige Sitzgelegenheiten. Auch für Fitnessbegeisterte gibt es ausreichend Möglichkeiten der sportlichen Betätigung.

Romantisch wirkt alles am Abend, wenn die untergehende Sonne die Landschaft farblich im "Minutentakt"  verändert.

Das Jahresende erlebten wir nun doch erstmalig unter fremden Sternen, wenn auch anders als vorgestellt. Zum  Abend noch schnell in Jandia etwas  eingekauft.  Eine schöne Abendstimmung  ließ uns kurz verweilen und staunen. Gerade noch rechtzeitig konnte ich den Augenblick  im Foto festhalten.

Einen Blick auf das Feuerwerk der Hotels gönnten wir uns dick "eingemummelt". Ein kurzer Plausch mit den netten Nachbarn eröffnete das Jahr 2018.

Ich hatte versprochen,  mit den Fotos auch einen Hauch von Frühling und Sommer in das in vielen Teilen  zu kalteMitteleuropa zu bringen. Die Fotos unten sind aus den Parkanlagen des Eingangsbereiches des Oasis-Parkes. Auf den zahlreichen Bänken, teils als Schaukel gestaltet, kann man die Seele baumeln lassen, die  geschäftigen oder teils gemächlich flanierenden Besucher des Sonntagsmarktes beobachten.

Wir  kauften vom "Erzeuger" zunächst Tomaten, Blumenkohl und anderes Gemüse. Kakteenmarmelade und etwas Ziegenkäse wanderten auch in den Einkaufsbeutel.

Nach dem diese Mal kurzem Rundgang, unserer gesundheitlichen Situation geschuldet, nahmen wir auf einer schattigen Bank Platz, denn die Sonne  schien schon sehr heiß am  späten Vormittag. 

Plötzlich ließ sich auf einer Vogelvoliere ein Graureiher nieder, den wir lange beobachteten. Ein Monarch-Falter flatterte nah an uns vorbei.

Auf einem Rundgang bemerkten wir, das der Eingangsbereich umgestaltet wurde. In einer größeren Wasserfläche fischte ein Seidenreiher, aber auch große Kois schwammen gemächlich durch den Teich.  Die früher hier wartenden Kamele sind nicht mehr da, sondern dort, wo die Safari beginnt. Der Durchgang ist auf dem Foto mit der Bougainvillea zu sehen. 

Der Bungalow befindet sich in einer gepflegten und ruhigen Anlage, was für uns Erholung  und angenehmen Aufenthalt verspricht.  Die großzügige Terrasse begeistert uns immer wieder, sodass wir sie bisher stark nutzten.

Immer wieder schön die herrlichen Hibiskus-Blüten, die unmittelbar  das Frühlingsgefühl vermitteln.

Leider konnten wir unseren "Kleinen"  kaum nutzen, nur für "Versorgungs-fahrten" , denn  Kühl- und Gefrierschrank  will gefüllt werden.

Dazu gehörte auch eine Fahrt zum Sonntagsmarkt am Oasis-Park.  

Ansonsten nutzten wir  vorwiegend die Liegen der Terrasse, um ein Abklingen unserer Erkrankung abzuwarten.

Dabei erhielten wir wiederholt Besuch  dieses Raubvogels, ein Falke, wie die Chefin des "Bratkartoffelstübchen " meint, der auch an den Folgetagen uns immer wieder besuchte. Ich gehe davon aus, dass es ein Jungvogel ist, da in geringer Entfernung Lockrufe zu hören sind.

 

Natürlich noch nicht. In 14 Tagen werden wir abheben und unsere Füße auf den Boden unserer Lieblingsinsel setzen. Die Flüge sind gebucht und wir haben auch schon eingecheckt Das Auto ist bestellt und wird wie immer  auf uns warten. Nun beginnt das Packen der Koffer - eine nicht so leichte Aufgabe für lange Zeit die richtigen Sachen auszuwählen. Die Anspannung und Vorfreude wächst.

Doch zunächst freuen wir uns auf das Weihnachtsfest ganz in Familie mit unserem Enkel Philpp. Natürlich  einschließlich Kirch-gang und Krippenspiel zu Heligabend.

Und das wird uns erwaten: